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Kritische Betrachtung des „Eckpunktepapiers“ des BMJV zur Fortentwicklung des anwaltlichen Gesellschaftsrechts vom 27.8.2019

Eckpunkt 17: Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen

17. Die bisher durch Satzung in der Berufsordnung geregelte Erstreckung des Verbots der Vertretung widerstreitender Interessen auf Mitglieder der Berufsausübungsgesellschaft soll gesetzlich geregelt werden. 

Die Vorschrift des § 43a Abs. 4 BRAO („Der Rechtsanwalt darf keine widerstreitenden Interessen vertreten“) stellt auf einzelne Berufsträger ab, § 3 BORA erweitert das auf alle Angehörigen der Sozietät. Der Wortlaut der gesetzlichen Norm soll nun angepasst werden. Diese Änderung ist eher redaktioneller Natur, zumal die Erstreckung gelebter Praxis entspricht.
 

Autor
  • Prof. Dr. Volker Römermann
    Prof. Dr. Römermann ist Vorstand der Römermann Rechtsanwälte AG und als Experte insbesondere im Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und im Recht der freien Berufe bekannt.
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