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Volker Römermann

Keine Irreführung bei der Briefbogengestaltung

Erschienen in: BB (Betriebs-Berater), 2014, 19, 1108, Verlag: Deutscher Fachverlag GmbH

Freiberufler dürfen nur dann als Einheit auftreten, wenn sie dies auch tatsächlich sind. Ansonsten würde beim Betrachter die falsche Vorstellung hervorgerufen werden, dass die so herausgestellten Beruftsträger als Gesellschafter einer gemeinsamen Sozietät miteinander verbunden seien.

Diese Vorstellung betrifft unmittelbar die schutzwürdigen Interessen des potentiellen Mandanten, da die Leistungsfähigkeit, das Know-How sowie die Kapazitäten einer Sozietät andere sind als bei einem lockeren Verbund von "Einzelkämpfern".

Daraus folgt, dass der BGH auch bei Rechtsanwälten streng auf die Einhaltung des allgemeinen Wettbewerbsrechts achtet.